Leben im Kloster und alles was Sie wissen müssen

Mönche im Kloster

Der Stammtisch im Haus zur Klostermühle hat zwar nicht direkt etwas mit einem herkömmlichen Kloster zu tun, trotzdem fragen immer wieder Besucher nach der Bedeutung eines Lebens im Kloster. Deswegen haben wir diesen Beitrag geschrieben, um etwas mehr Aufschluss über die Bedeutung eines Klosters zu geben.

Was ist ein Kloster?

In einem Kloster leben traditionellerweise Mönche oder Nonnen, die ihr Leben und ihre Zeit in vollem Umfang Gott widmen. Die meisten Klöster sind sehr ähnlich aufgebaut, wobei die Gebetsstätte, also die Kirche, eine große Rolle spielt. – Das gilt natürlich in erster Linie für christliche Klöster, es gibt aber auch Klöster anderer Religionen. In der Regel gibt es neben der Kirche auch einen Schlafsaal, eine Bibliothek, eine Krankenstation, einen Speisesaal und ein Kurhaus. Je nach Lage gibt es manchmal auch eigene Schulen oder Brauereien.

In einigen Klöstern leben die Gläubigen als Gemeinschaft zusammen und in anderen leben diese allein. Egal in welcher Form zusammengelebt wird, es gibt Regeln, an die sich alle halten. Eine davon ist es, dass sie so wenig wie möglich oder gar keinen eigenen Besitz haben dürfen.

Wie wird das Leben im Kloster finanziert?

Das Leben in einem Kloster kann auf verschiedene Weisen finanziert werden. Zum Beispiel durch die Herstellung oder den Verkauf von Waren, wie landwirtschaftliche Erzeugnisse, aber die Finanzierung funktioniert auch über Almosen und Spenden, durch Mieteinnahmen und auch durch die Gelder von Organisationen außerhalb des Klosters und der Religion. Die Klöster sind traditionell dafür bekannt gastfreundliche und wohltätige Krankenhausdienste anzubieten.

In Klöstern werden häufig auch Weiterbildungen angeboten, an denen die zivile Bevölkerung teilnehmen kann. So werden inzwischen, angepasst an die moderne Gesellschaft, Computer- oder Buchhaltungsdienste angeboten, aber auch Kurse, die Wissen zur Krankenhaus- und Bildungsverwaltung vermitteln.

Was für Klöster gibt es?

Es gibt natürlich nicht nur christliche Klöster. Viel bekannter sind eigentlich die buddhistischen Klöster, die in der westlichen Gesellschaft oft mit Mönchen assoziiert werden, die den ganzen Tag meditieren und im Einklang mit der Welt sind.

Es gibt also verschiedene Religionen, in denen es Klöster gibt. Je nach Gebiet kommt es allerdings darauf an, welche Vielfalt zu finden ist. In Asien sind sicherlich deutlich mehr buddhistische Klöster zu finden, als ich Europa. In Europa wiederum gibt es eine ganze Reihe christlicher Klöster.

Wer sich für das Leben im Kloster interessiert, der kann diese meistens ohne Probleme besuchen. Wie bereits oben erwähnt, zeichnet sich das Leben der Gläubigen durch ihre Gastfreundschaft aus und noch dazu leben vielen Mönche und Nonnen von den Einnahmen der Besucher. Nicht selten können Sie als Besucher auch tolle Spezialitäten aus der Region kaufen, die von den Gläubigen selbst hergestellt wurden. Ein Besuch in einem Kloster ist also für beide, Besucher und Bewohner, eine Bereicherung und ein tolles Erlebnis.

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